Was ist was beim Segelflug?

Der Modellfliegersport wird auf vielerlei Arten betrieben, je nach Geschmack und Erfahrung des Piloten, Beschaffenheit des Fluggeländes, fliegerischen Könnens oder gar Inhalt des Geldbeutels. Hier ein paar Hinweise zum Thema Segelflug:
  • Freiflug: Wer klein anfängt lässt frei fliegende Kleinmodelle den Hang hinunter gleiten. Etwas für Kinder. Etwas das nicht viel kostet aber unheimlich Spaß macht. Als Klassiker gilt heute noch "der kleine Uhu" von Graupner.
  • Ferngesteuerter Hangflug: Etwas für "Fortgeschrittene", die im hügeligen Gelände zuhause sind. Es bedarf eines kräftigen, frontal auf den Hang gerichteten Windes, um das Modell in der Luft zu halten. Gestartet wird aus der Hand. Eine Typische Flugfigur ist die "liegende Acht". Könner bleiben eine halbe Stunde und länger in der Luft. Die Landung ist Nervensache.
  • Gummistart: Was macht man dort, wo es keine Hänge gibt ? Da hilft nur der Gummi- oder der Windenstart dem Modell in die Lüfte. Gummistart ist eher für kleine Modelle und schmale Geldbörsen geeignet. Auch bedarf es eines Assistenten am anderen Ende des Gummiseiles um das Geschoss starten zu lassen. Hat der Flieger am Seil seine maximale Höhe erreicht, klinkt er automatisch aus und es geht immer nur abwärts, es sei denn... man kommt in Thermik. Dort wo sich am Boden Luft erwärmen kann, z. B. auf einem asphaltierten Parkplatz oder unter einer Kumuluswolke steigt sie nach oben. Es entsteht ein "Bart", in dem der Könner sein Modell aufsteigen lässt.
  • Windenstart: Wo das Modell für Gummistart zu groß ist hilft die Seilwinde. Ein aufwendiges Gerät, dessen Anschaffung sich meist nur für Vereine lohnt. Auch hier ist ein Kollege nätig, der die Winde bedient. Alles wie im richtigen Großflugbetrieb.