Was ist was beim Motorflug?

  • Gummimotor-Flieger sind seltene Exemplare, über die man gerne mitleidig lächelt. Doch Achtung, hinter diesem Hobby verbirgt sich eine elitäre  Gruppe mit Hightechspezialisten und können.
    Es gibt 2 Kategorien:
  • Saalflugmodelle und Freiflugmodelle. Erstere sind handtellergroße Fluggeräte mit oft nur 3 Gramm schwer aus gespaltenen Strohhalmen mit Bespannung aus hauchdünner Lackschicht erinnern an Libellen. Ein 3mm breiter Ring vom einem Kondom geschnitten und gedrillt bildet die Energiequelle für einen Steigflug von 2 bis 3 Minuten. Je mehr Zuschauer im Saal sind, umso länger dauert ein Flug. Es gibt Luftschrauben, die klappen nach Erlahmen des Gummimotors zurück um durch Verringerung des Luftwiderstandes die Gleitzeit zu verlängern.
  • Freiflugmodelle ohne Fernsteuerung: oft sehr attraktiv aber nicht für windiges Wetter geeignet. Diese relativ junge Disziplin erfreut sich zunehmender
    Beliebtheit. Die Modelle mit ca. 60 cm Spannweite sind handlich billig und doch eine handwerkliche Herausforderung.
  • Motorsegler: wie beim großen Vorbild eine Kombination aus Segler und Motorflugzeug. Oft mit Elektroantrieb, manchmal bei Nichtgebrauch einklappbar und meistens mit Klappluftschraube zur Verringerung des Luftwiderstandes. Wird aus der Hand, oder vom Boden weg gestartet, glatte Piste vorausgesetzt.
  • Motorflugmodell: diese Kategorie ist wohl am meisten vertreten. Man unterscheidet:
  • Fesselflugmodelle: im Kreis um den Piloten herum an 2 Stahlseilen rasend und nur in der Höhe steuerbar. Sie haben eher Erinnerungswert an die Zeit, wo es noch kaum Fernsteuerungen gab.
  • Freiflugmodelle mit Fernsteuerung: stellen wohl das größte Kontingent der Motorflieger. Hier gibt es auch für jeden etwas bis zu Großmodellen mit Rasenmähermotoren.
  • Modellhubschrauber, etwas für ganz hirschige. Ein Thema, das diesen Rahmen sprengen würde.